Jahresrückblick 2009

Guten Tag liebe Leser und herzlich Willkommen im Jahr 2010.

Wie alle großen Massenmedien gibt es natürlich auch bei uns einen Rückblick auf das Jahr 2009.

Was hat es uns gebracht mit unserem „kleinen“ Dogo?

Zumächst einmal viele Gegebenheiten die schmunzeln, lachen und ehrlicher Freude beitrugen. Dies in solch einer hohen Zahl, dass hier gar keine einzelnen Szenen wieder hervorgeholt werden können. Ich erinnere hier an die „Känguruhtheorie“.

Aber es gab auch die Schattenseiten. Das fing zu Beginn des Jahres mit seinem Klinikaufenthalt wegen des Darmverschluss an, setzte sich dann über den glücklicherweise unverletzt überstandenen Autounfall fort und mündet derzeit in seiner wirklich anstrengenden Pubertät. Da wird auf „dicke Hose“ gemacht was das Zeug hält. Da wird aber auch vor Verlegenheit und Unsicherheit geknurrt und bei Zeiten sich hinter den Menschen des Rudels versteckt. Es ist schon eine seltsame Zeit.

Aber dennoch ist er ein liebenswerter Dogo. Er sucht sich halt seine Kameraden aus. Ich bin ja auch der Ansicht, dass ein Hund nicht jeden anderen mögen muss. Weder jeden beliebigen anderen Hund noch beliebige andere Menschen. Es genügt, wenn er sich dann, sagen wir mal „neutral“ verhält. Aber daran arbeiten wir derzeit und es wird schon deutlich besser.

In der Silvesternacht war es mal wieder typisch. Bei erstem dezenten Silvesterfeuerwerk (natürlich noch vor 00:00 Uhr abgefeuert) wurde dezent im Korb liegend geknurrt. Das steigerte sich dann bis zu unsicherem ein- bis zweimaligem Bellen. Bei dem großen Getöse war dann der gereichte Kauknochen viel interessanter. Nachdem der dann verspeist war, interessierte auch das Knallen und Heulen der Raketen nicht mehr. Geht doch.

Wenn es so weiter geht, wird das Jahr 2010 bestimmt ein schönes Jahr. Anfangs sicher noch mit viel Arbeit verbunden, aber mit der Hoffnung auf einen lässig durch die Gegend laufenden Hund. Zumindest im letzten Jahresdrittel.

Bei der Gelegenheit…

Dogos sind nicht nur weiße Känguruhs. Belege habe ich ja reichlich geliefert. Sie könnten auch als Südamerikanische Schneehunde präsentiert werden. Schauen sie sich dazu die letzten Bilder in der Bildergalerie an. Auch das derzeitige Startbild auf unserer Dogoseite zeigt dies deutlich.

Das wäre es für die Berichte aus dem Jahr 2009. Ich hoffe sie hatten, wie wir, ein wenig Kurzweil beim lesen. Ich wünsche allen ein gesundes und erfülltes Jahr 2010.

Tanto am 31. Dezember 2009
Tanto am 31. Dezember 2009

Rüdiger Freudenberg

Die Zeit schreitet voran und Tanto wird größer und größer

Hallo liebe Leser,

nach über vier Wochen ist es mal wieder an der Zeit einen aktuellen Stand der Dinge anzugeben. Es passiert doch einige ganze Menge bei so einem jungen Hund in kurzer Zeit.

Beginnen will ich mit dem Silvesterabend. Was waren wir nicht alles gewohnt von unseren vorigen Dogos. Apollo, die Ruhe des Alters. Den hat keine Knallerei und auch keine Leuchtrakete interessiert. Diago, der aus lauter Angst sich auf die Treppe flüchtete. Da waren wir schon sehr gespannt wie es unser Kleiner  wohl schafft. Aber zunächst war alles ja ganz aufregend. Besuch im Hause. Und dann noch so nette Leute. Die streichelten und beschäftigten den jungen Mann am Abend. Dann ging es langsam gen zwölf Uhr. Die Knallerei und das Feuerwerk begann. Und was machte der Kleine?….. Nichts. Alles gut. Kein Zeichen von Angst oder dergleichen. Das hatte ich nicht erwartet.

Ein weißer Hund in weißem Schnee sieht gar nicht mehr so weiß aus.
Ein weißer Hund in weißem Schnee sieht gar nicht mehr so weiß aus.

Dann im Januar der erste richtige Schnee. Gerade dabei die Welt zu erkunden. Erste zögerliche Versuch an der Leine zu gehen. Dann so etwas. Alles anders als vorher. Die Welt ist weiß. Es riecht alles völlig anders. Das war schon spannend. Aber dennoch wurde schnell klar ~> Schnee ist klasse.

Ein weißer Hund in weißem Schnee sieht gar nicht mehr so weiß aus.

Dann waren wir das erste mal ein längeres Stück spazieren. Im Heimattierpark in Bielefeld-Oldentrup. Das war schon spannend. Vorsichtig und überall schnuppernd schaute sich Tanto um. Spielen auf der Hundewiese mit den großen war das Highlight dieses kurzen Ausflugs.

Im Januar schauten wir uns nach einer Trainingsmöglichkeit für Tanto um. Eine Hundeschule mit Erfahrung im Umgang mit diesen doch recht eigenwilligen Molossern sollte her. Gefunden haben wir, nach Empfehlung eines guten Freundes dies hier: http://www.mhs-malino.de

Der erste Probetag war dann auch bald absolviert und wir sind wirklich positiv angetan, von der Art und der Kompetenz von Susanne Schwarzer. Da diese sich auch um Hunde (Kampfies aller Art) kümmert, die ihren Besitzern entzogen worden, fühlen wir uns hier gut aufgehoben.

Training im und am Wald
Training im und am Wald

Tja, und dann kommt dieses typische Dogogehabe zum Vorschein. Der Hund weiß jetzt wie man auf die Couch kommt. Sieht schon nett aus. Na ja. Eigentlich sollte man das ja nicht dulden. Sagen zumindest die meisten. Aber egal. Unsere anderen beiden durften es auch. Hat nicht geschadet. Und so sieht das ganze aus:

Tanto auf der Couch. Wie es sich für einen Dogo gehört.

Und dann war da noch der zweite Besuch im Heimattierpark. Alles war noch spannender und aufregender als beim ersten mal. Schließlich wusste „Hund“ ja nun schon wie man sich richtig schlau macht…. schnuppern, schauen, schnuppern….

Ob bei den Wölfen…

So sehen die Vorfahren aus ??
So sehen die Vorfahren aus ??

oder bei den Wildschweinen…

Das ist meine Beute?
Das ist meine Beute?

Es schreitet voran. Nun ist es an der Zeit auch diesen Bericht zu beenden. Sonst mag es keiner mehr lesen, weil zu lang. Bis zum nächsten mal.

Oh, falls ich es noch nicht erwähnt habe: aktuelles Gewicht 20 kg. Das kann ja noch ein richtiger stattlicher Dogo werden.

Rüdiger Freudenberg