Geburtstag, Urlaub … ach so ein Hundeleben

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

es ist kaum zu glauben: Chico ist schon acht Jahre alt. Wie es sich gehört, gab es in alter Tradition auch in diesem Jahr einen besonderen Leckerbissen.

Geburtstagssnack

Gurken, Käse und natürlich die heißgeliebte Fleischwurst. Das Ganze war so schnell weg, da blieb mir keine Zeit für ein Video.

Das Alter merkt man Chico manchmal, ganz selten, an. Sehr ausgedehnte Spaziergänge (> 12 km) sind nicht mehr so ganz sein Ding. Zumindest dann nicht, wenn kein Wasser zum Baden in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung steht.

Ansonsten merkt man ihm nichts an. Es wird geschnüffelt, gerannt und gesprungen wie am ersten Tag. Okay, manche Macken sind nicht mehr so ausgeprägt vorhanden. Er kann auch schon mal an anderen Hunden, die nicht seinem positiven Bild entsprechen, vorbeigehen ohne herumzupöbeln. Erziehung oder Alter? Suchen Sie sich was aus. Wahrscheinlich beides.

In der letzten Woche waren wir eine Woche im Urlaub. Natürlich in den Niederlanden. Diesmal in der Provinz Drenthe. Moorlandschaft, Haus am See und sehr gutes Wetter.

Bei einer Wanderung wurden wir von einer freundlichen älteren Dame angesprochen „Let op. Slangenpad.“ Da wir mittlerweile ganz gut Niederländisch verstehen, waren wir für den Hinweis (Pass auf. Schlangen auf dem Weg.) sehr dankbar. Es gibt in der Gegend in den Moorgebieten eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Kreuzottern.

Besonderen Spaß machte unserem Chico natürlich das Bad im Moor. Klar. Im Alter ist so eine Moorpackung ja auch sehr gesund.

Moorbad

War schon so eine Sache. Zum Glück war er immer wieder trocken, bevor er wieder ins Auto musste. Vom Geruch her war es auch kein Problem. Wo ich eben von seinem Alter geschrieben habe….

Trittsicher ist er immer noch. In einem Moorgebiet ging es zum Teil über Holzstege, die mit Draht gegen abrutschen von Schuhen gesichert sind. Für Chico aber kein Problem, über dieses ungewohnte Geläuf zu gehen.

Da fällt mir noch etwas ein. Wussten Sie, dass Chico eine magnetische Nase hat? Nein? Dann schauen Sie mal hier:

Und wenn es dann besonders gut geschmeckt hat, gibt es die lange Zunge zu sehen:

Die lange Zunge

Für heute bin ich wieder einmal am Ende meines kleinen Berichtes angekommen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit. Bleiben Sie positiv gestimmt.

Wenn Sie Lust haben, schauen Sie sich noch ein paar neue Bilder an.

Es grüßt ganz herzlich

Rüdiger Freudenberg

Und schwups ist es Herbst.

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

es heißt ja, dass die Zeit schneller vergeht, je älter man ist. Ich konnte mir das nie vorstellen. Mittlerweile muss ich sagen: „Ja, es fühlt sich so an.“

Beim letzten Beitrag noch im Wonnemonat Mai auf Texel und jetzt ist der Herbst schon deutlich spürbar. Die Blätter fallen schon reichlich. Überall wird geerntet. Der erste Herbststurm ist auch schon da. Heute dann auch noch grau und nieselig.

Umso lieber erinnert man sich doch an den letzten Urlaub. Unser Sommerurlaub ist noch nicht so lange her. Gerade einmal anderthalb Wochen. Da kann man noch entspannt zurückblicken. Auch wenn die Urlaubsreise mit einer Überraschung anfing.

Wir haben uns mit fester Überzeugung an einem Montag auf den Weg nach Zeeland gemacht. Ja, richtig gelesen. Diesmal nicht Texel. Als wir dann gegen 16:00 Uhr an der Rezeption standen und unseren Bungalowschlüssel abholen wollten, schaute die freundliche Dame leicht bedauernd über den Tresen und sagte: „Tut mir leid, ich habe keine Reservierung für sie.“ Das konnte ich so nicht glauben und habe die Buchungsbestätigung heraus gekramt und auf den Tresen gelegt. Natürlich mit dem Hinweis, dass wir schließlich eine Buchungsbestätigung hätten. Und dann wurde es peinlich. Wir waren fünf Tage zu früh angereist. Jetzt war guter Rat im wahrsten Sinne teuer.

Nach Hause fahren oder eine Unterkunft in der Nähe suchen. Mal so ganz spontan für fünf Tage in der Saison ein Objekt finden, bei dem wir mit unserem Chico buchen konnten. Was soll ich sagen, es hat geklappt. Um 17:30 Uhr hatten wir eine passende Unterkunft gefunden. Also mal ganz spontan die Reisezeit für uns verlängert.

Jetzt ging es nur noch darum, sicherzustellen, dass wir genügend Futter für den Hund und Medikamente für uns bekommen. Spezialfutter für unseren hoch allergischen Chico gabs in einer Tierklinik und Medikamente für uns hat unsere liebe Nachbarin Katja als Päckchen auf den Weg geschickt. Das war schon einmal sehr beruhigend.

Die zusätzlichen Tage wurden mit reichlich Städtetrips gefüllt. In Zeeland gibt es so viele alte und schöne Städtchen. Fast immer mit einem Hafen als Mittelpunkt des Ortes. Für Chico war es auch super. Immer wieder was Neues sehen und erschnüffeln. Raus aus dem Auto und ab an den Strand. Das hat ihm sichtlich Spaß gemacht. Wieder einmal war ich sehr überrascht, wie gut er sich gegenüber Artgenossen verhalten kann, wenn er nicht im heimischen Revier unterwegs ist. Keine laute Attacke. Maximal ein Grummeln. So hätte ich es gerne immer.

Nach der ersten Woche sind wir dann in unser eigentliches Domizil umgezogen. Auch hier war der Strand nicht weit. Jeden Morgen und jeden Abend ging es an den Strand vom Grevelingenmeer. Tagsüber dann auch gerne an den Nordseestrand. Einfach nur schön und super entspannend. Weite Strände mit sehr wenig Betrieb. So konnten wir gut entspannen. Chico konnte ungestört über den Strand toben, obwohl er schon fast zum Seehund mutiert ist. Er ließ sich keine Gelegenheit entgehen, um ins Wasser zu laufen und eine Runde zu schwimmen.

Chico als Seehund

Auch als Kapitän auf einer mit Muskelkraft betriebenen Fähre macht er sich gut.

Ansonsten war auch viel Entspannung an der Tagesordnung.

Letzter Morgen am Strand vom Grevelingenmeer

Natürlich gab es bei den diversen Wanderungen zwischendurch immer wieder ein wenig Zeit, um sich auszuruhen.

In den Dünen

Im Wald oder wie beim nächsten Bild am Strand.

Es gäbe noch so vieles, was man schreiben könnte. Deswegen noch zwei Dinge.

Großes Thema im Urlaub: das Wetter. Da kann ich nur gutes sagen. Ca. 12 Stunden Regen bei 18 Urlaubstagen. Das nenne ich eine gute Quote.

Heimreise: So viel Stau habe ich in den ganzen Jahren, in denen wir die Niederlande bereisen, noch nie erlebt. Dazu dann noch die unsinnige Grenzkontrolle bei der Einreise nach Deutschland. Warum unsinnig? Ganz einfach. Wir sind eine Ausfahrt vor der Grenze abgefahren und dann über die nahezu parallel verlaufende Landstraße über die grüne Grenze ohne Kontrolle gefahren. Hat uns ca. 30 Minuten Wartezeit erspart. So macht eine Kontrolle keinen Sinn.

Damit möchte ich für heute meinen Bericht schließen.

Wie immer verweise ich auf die Bildergalerie, wo ein paar Bilder vom letzten Urlaub dazu gekommen sind.

Damit verbleibe ich mit den besten Wünschen bis zum nächsten Mal.

Rüdiger Freudenberg