Wind und Wellen sind schön, aber…

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer ist zumindest kalendarisch vorbei, auch wenn es derzeit durchaus mit 24° C eher an Sommer als an Herbst erinnert.

Bevor es jetzt irgendwann mit hoffentlich ausreichendem Regen, bitte keinen Platzregen, losgeht, haben wir unseren Akku wieder einmal für zwei Wochen auf Texel aufgeladen.

Mit dem Wetter in den ersten beiden Septemberwochen hatten wir echt Glück. Einen Tag gab es vom Vormittag bis in den frühen Nachmittag Regen. Ansonsten immer sonnig bis heiter. Höchstens in der Nacht ein kleiner Schauer oder ein Gewitter. Aber der Wind war sehr kräftig. In den ersten drei Tagen hatten wir Windstärken bis hin zu Sturm. Da fliegen schon mal die Ohren durch die Gegend.

Was aber kein Grund war, nicht ins Wasser zu gehen

Überhaupt war Chico in diesem Urlaub mehr Seehund als alles andere. Die Bilder in der Bildergalerie sprechen für sich.

Aber toben am Strand ist einfach zu schön, um die Gelegenheit ungenutzt verstreichen zu lassen.

Danach war natürlich auch mal Pause.

Leider, und jetzt kommen wir zu dem „aber“ aus der Überschrift, hat sich Chico bei der ganzen Toberei mit Sand, Salzwasser und viel Wind eine Bindehautentzündung zugezogen, die wir immer noch behandeln müssen. Dabei ist er aber ganz Dogo Argentino: Jammern gibt es nicht. Mit stoischer Ruhe wird die mehrfach tägliche Prozedur des Augentropfens hingenommen. Immerhin gibt es hinterher eine Belohnung.

Auch in diesem Urlaub haben wir noch neue Eindrücke von unserer Lieblingsinsel mitnehmen können. Zum Beispiel abgelegene Wanderwege, die wir noch nicht kannten.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Winter, wenn wir wieder eine Woche dort sein werden. Wir haben ja das Glück mit unserer Nachbarin einen guten Menschen zu haben, der sich in der Zeit um unser Zuhause kümmert. Vielen Dank dafür, Katja.

Ich habe in einem der vorherigen Beiträge ja reumütig zugegeben, in diesem Jahr etwas wenig an Bildmaterial geliefert zu haben. Dies habe ich heut nachgeholt. In der Bildergalerie finden Sie alleine vom letzten Urlaub so viel neue Bilder, wie ich im bisherigen Jahr zuvor gezeigt habe. Ausnahmsweise auch ein mal ein Bild mit Chico und mir gemeinsam. Ich hoffe, Sie haben genauso viel Freude an den Bildern wie ich.

Für heute komme ich zum Schluss meines kurzen Berichtes. Nicht ohne Ihnen meine Lieblingsaufnahme zu präsentieren. Reduziert in der Aufnahme, aber wie ich finde ausdrucksstark.

Somit verbleibe ich mit den besten Wünschen wie immer Ihr

Rüdiger Freudenberg

Geburtstag, Urlaub … ach so ein Hundeleben

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

es ist kaum zu glauben: Chico ist schon acht Jahre alt. Wie es sich gehört, gab es in alter Tradition auch in diesem Jahr einen besonderen Leckerbissen.

Geburtstagssnack

Gurken, Käse und natürlich die heißgeliebte Fleischwurst. Das Ganze war so schnell weg, da blieb mir keine Zeit für ein Video.

Das Alter merkt man Chico manchmal, ganz selten, an. Sehr ausgedehnte Spaziergänge (> 12 km) sind nicht mehr so ganz sein Ding. Zumindest dann nicht, wenn kein Wasser zum Baden in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung steht.

Ansonsten merkt man ihm nichts an. Es wird geschnüffelt, gerannt und gesprungen wie am ersten Tag. Okay, manche Macken sind nicht mehr so ausgeprägt vorhanden. Er kann auch schon mal an anderen Hunden, die nicht seinem positiven Bild entsprechen, vorbeigehen ohne herumzupöbeln. Erziehung oder Alter? Suchen Sie sich was aus. Wahrscheinlich beides.

In der letzten Woche waren wir eine Woche im Urlaub. Natürlich in den Niederlanden. Diesmal in der Provinz Drenthe. Moorlandschaft, Haus am See und sehr gutes Wetter.

Bei einer Wanderung wurden wir von einer freundlichen älteren Dame angesprochen „Let op. Slangenpad.“ Da wir mittlerweile ganz gut Niederländisch verstehen, waren wir für den Hinweis (Pass auf. Schlangen auf dem Weg.) sehr dankbar. Es gibt in der Gegend in den Moorgebieten eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Kreuzottern.

Besonderen Spaß machte unserem Chico natürlich das Bad im Moor. Klar. Im Alter ist so eine Moorpackung ja auch sehr gesund.

Moorbad

War schon so eine Sache. Zum Glück war er immer wieder trocken, bevor er wieder ins Auto musste. Vom Geruch her war es auch kein Problem. Wo ich eben von seinem Alter geschrieben habe….

Trittsicher ist er immer noch. In einem Moorgebiet ging es zum Teil über Holzstege, die mit Draht gegen abrutschen von Schuhen gesichert sind. Für Chico aber kein Problem, über dieses ungewohnte Geläuf zu gehen.

Da fällt mir noch etwas ein. Wussten Sie, dass Chico eine magnetische Nase hat? Nein? Dann schauen Sie mal hier:

Und wenn es dann besonders gut geschmeckt hat, gibt es die lange Zunge zu sehen:

Die lange Zunge

Für heute bin ich wieder einmal am Ende meines kleinen Berichtes angekommen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit. Bleiben Sie positiv gestimmt.

Wenn Sie Lust haben, schauen Sie sich noch ein paar neue Bilder an.

Es grüßt ganz herzlich

Rüdiger Freudenberg