Kennt der Dogo Dr. Jekyll und Mr. Hyde ?

Guten Tag liebe Leser.

Manchmal habe ich den Eindruck unser Dogo ist nicht allein in seinem Körper.

Wie ich in meinem letzten Bericht geschrieben habe, legt er derzeit ein pubertierendes Gehabe an den Tag, dass einem alles abverlangt. Auch der Hundetrainer lag mit seiner Prognose zum zu erwartendem Zeitaufwand gehörig daneben.

Aber nun zurück zu meiner Frage in der Überschrift. Im Haus ist der Hund einer der liebsten Kerle, die man sich vorstellen kann. Zumindest für sein Alter. Er macht nichts (fast nichts) kaputt. Er lernt sehr schnell. Diverse Denkspiele und andere Anforderungen löst er innerhalb kürzester Zeit. Oftmals liegt er ganz genügsam wie ein großer in seinem „Korb“. Schmusig ist er natürlich auch, wie man im Bild sieht:

Ein schmusiger halbstarker Dogo Argentino

Ein schmusiger halbstarker Dogo Argentino

Auch allerlei Blödsinn lässt er geduldig über sich ergehen:

Geduld, Geduld...

Geduld, Geduld...

Auch in Holland bei Familie Proenings und den Dogomädels hat er sich tadellos benommen. Da wurde gespielt, gelaufen und anderes mehr. Alles ohne Probleme wie man sieht..

Dogospiele

Dogospiele

Aber bei uns zu hause und dann draußen. Da darf kein anderer Rüde kommen. Auch bei den Mädels ist er mitunter schon seltsam drauf. Da wird geknurrt, gezerrt und gedroht. Im Dunkeln wird auch schon mal ein Fußgänger angeknurrt.Es ist schon seltsam. Aber…..

Es wird schon besser. Hoffentlich hört das bald auf mit der Pubertät. Dann geht auch die Chefin wieder entspannter mit dem Hund durch die Gegend.

Das wäre es schon wieder einmal. Jetzt geht es weiter mit der besinnlichen Weihnachtszeit. Vielleicht hilft der Geist der Weihnacht zu einem Durchbruch bei der Pubertät. Wer weiß, wer weiß.

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  1. Volker 2009.12.14 12:01pm

    Dass zwei verschiedene Seiten in einem Dogo stecken, wird im Englischen auch als „dual nature“ bezeichnet. Ein interessantes Beispiel dafür hat mal ein argentinischer Jäger beschrieben: Als er neben dem gerade erstochenen Wildschwein kniete, leckte ihm sein Dogo, der wenige Minuten zuvor noch auf Leben und Tod mit dem Eber gekämpft hatte, mit seiner noch blutigen Zunge ganz zärtlich durchs Gesicht.

    Ich persönlich finde es auch immer wieder faszinierend zu beobachten, wie von einem Augenblick auf den anderen bei meinem Dogo die Stimmung von gemütlich/entspannt auf wütend/erregt kippt, wenn er bei Waldspaziergängen Wild entdeckt. In solchen Situationen merkt man immer wieder, welche unheimliche Kraft und was für ein Kampftrieb in dieser Rasse stecken.

    Die „andere Seite“ im Dogo Argentino lässt sich aber mit konsequenter Erziehung und guter Sozialisierung ganz gut im Alltag unterdrücken bzw. kontrollieren. Je nach Charakter des Hundes kann das aber schon recht anstrengend sein…

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